Herbstturnier 2017

 

Damen - Niveau A

1. TV Erlangen (Regionalliga)

2. SG Hahnbach/Schnaittenbach (Landesliga)

3. TB/ASV Regenstauf (Bayernliga)

4. SK 15 ZS Plzen

5. FTSV Straubing 2 (Bayernliga)

6. TB/ASV Regenstauf 2 (Landesliga)

7. SG Weiden / Vohenstrauß

 

 

 

Herren - Niveau A

1. TV Bad Windsheim (Bayernliga)

2. TB/ASV Regenstauf (Bayernliga)

3. TSV Abensberg (Bayernliga)

4. VC Amberg (Bayernliga)

5. SG Donaustauf/Burgweinting (Landesliga)

6. VC Hohenfels-Parsberg (Landesliga)


 

Damen - Niveau B

1. TSV Kösching (Bezirksklasse)

2. TSV Abensberg 2 (Bezirksklasse)

3. SV Lohhof (Bezirksklasse)

4. FTSV Straubing 4 (Kreisliga)

5. TB/ASV Regenstauf 3 (Bezirksliga)

6. SV Hahnbach 3 (Bezirksklasse)

 

 

Herren - Niveau B

 1. TV Bad Windsheim 2 (Bezirksklasse)

2. TB/ASV Regenstauf 2 (Bezirksliga)

3. VC/TUS Hirschau (Bezirksliga)

4. ASV Schwend (Bezirksliga)

5. TSV Konnersreuth (Kreisliga)

6. VC Schwandorf (Kreisliga)



Presseberichte Mittelbayerische Zeitung

Vorbericht: TB/ASV-Volleyballer vor erstem Härtetest

 

Am Wochenende ist Regenstauf Gastgeber des alljährlichen Herbstturniers.  / 28 Mannschaften nehmen teil.

Von Maximilian Frickel, MZ Regenstauf.

 

Am Samstag und Sonntag um jeweils 9.30 Uhr stehen in der DreifachturnhalleRegenstauf für 28 Mannschaften die ersten Vorbereitungs-spiele an. Mit dem 31. Herbstturnier geht nicht nur hochklassiger Volleyball einher, sondern auch eineorganisatorische Neuerung: Neben dem Herbstturnier wird auch zeitgleich der Herbstcup, mit Mannschaften bis zur Bezirksliga, ausgetragen.

Trotz des organisatorischen Mehraufwands ist Marcus Rumpf, der Veranstalter, sehr zufrieden mit dem Organisationsverlauf: „Die Organi-sation lief super. Es stehen für uns zwei Tagemit Volleyball auf sehr hohem Niveau an.“ Den Beginn des Turniers läuten am Samstag die Damen ein. Die Zuschauer können erstklassigen Volleyball erwarten. Vor allem die ehemaligen Ligakonkurrenten TB/ASV Regenstauf und TV Erlangen sowie die „Regental-Cup-Stammgäste“ aus dem tschechischen Pilsen und dem österreichischen Dornbirn gelten als Favoriten auf den Herbstturniersieg.

 

Kaum ein komplettes Training

 

Am Sonntag schlagen dann die Herrenteams zum inoffiziellen Saisonauftakt auf. Regenstauf-Trainer Jürgen Stuber räumt dem Turnier im Vorfeld einen „relativ hohen Stellenwert ein.“ Und das, obwohl die Saisonvorbereitung bis dato alles andere als gut verlief: „Wir hatten im Vorfeld des Turniers fast kaum ein komplettes Mannschaftstraining, was vor allem an den vielen verletzungs- und studiumsbedingten Ausfällen lag.“ Trotzdem fordert der Regenstaufer-Trainer Einsatz und eine gute Leistung. Das Turnier bietet die beste Möglichkeit, die Neuzugänge aus der zweiten Mannschaft des TB/ASVRegenstaufs Jonas Eichenseer, Dennis Jeckel und Phillip Kring, sowie Ex-Hachinger Sebastian Schwarz zu integrieren. Frisch zum Team dazugestoßen, müssen die Neuzugänge beim Herbstturnier gleich liefern. Denn mit Mannschaftsführer Marcus Rumpf wird dem Regenstaufer Team einiges an Spielklasse fehlen. Die Gegner der Regenstaufer sind dabei alles andere als fremde Gesichter. Der Regionalliga-Vertreter und Turnierfavorit aus Hauzenberg besiegte das Regenstaufer Team in der Relegation zur Regionalliga. Eine Erinnerung, die den Regenstaufern aber am liebsten erspart bleiben würde. Das Spiel gegen den Liga-Konkurrenten aus Amberg hat für Trainer Jürgen Stuber aber höhere Priorität: „Wir starten am 1.Oktober gegen Amberg in die Bayernliga-Saison. Die Leistungen beim Herbstturnier können schon wegweisend für unser erstes Saisonspiel sein. Aber wir müssen erstmal abwarten, mit welcher Mannschaft wir und Amberg auftreten werden.“ Sorgen um organisatorische Abläufe müssen sich die Mannschaften nicht machen. Mit 15 gespielten Herbstturnieren ist Marcus Rumpf erfahren genug, um erneut für einen gelungenen Turnierverlauf zu sorgen.

(14. September 2017)



Nachbericht: Regenstaufern glückt der erste bedeutende Test

 

Das Herbstturnier gilt seit Jahren als inoffiziel­le Saisoneröffnung.

Die Bayernligisten des TB/ASV sind mit Platz zwei und drei mehr als zufrieden.

 VON MAXIMILIANFRICKEL, MZ REGENSTAUF.

 

Am Wochenende hat das 31. Herbstturnier des TB/ASV Regen­stauf stattgefunden. Der Gastgeber kann durchaus zufrieden mit der Tur­nier-bilanz sein. Den Anfang machten am Samstag die Damenteams. Zwölf Mannschaften schmetterten in zwei Spielklassen um den Turniersieg. Auch ohne die Vereine aus dem öster­reichischen Dornbirn und dem unter­fränkischen Hammelburg war das Feld hochklassig besetzt und selbst nach gespielter Vorrunde konnten die Zuschauer keinen eindeutigen Favori­ten auf den Sieg ausmachen.

   Erst nach der Zwischenrunde kris­tallisierten sich die Favoriten auf den Turniersieg heraus. Vor allem der im Vorfeld schon als stärkste Mannschaft geltende Regionalligist aus Erlangen, fand immer besser in das Turnier, so dass der Turniersieg der Mittelfranken am Ende keine große Überraschung darstellte. Für diese hat die Spielge­meinschaft aus Hahnbach und Schnaittenbach gesorgt. Der Landesligist setzte sich im von Bayern- und Regionalligisten gespickten Feld durch und erreichte einen mehr als zufrie­denstellenden zweiten Platz.

   Auch in der zweiten Leistungsklas­se wurde das Versprechen, unterhalt­samen und spannenden Volleyball zu zeigen, eingelöst. Auf dem Siegerpo­dest landete am späten Sonntagabend der TSV Kösching aus Oberbayern. Die beiden Mannschaften aus der Ober­pfalz Regenstauf III und Hahnbach III mussten sich mit den beiden letzten Plätzen begnügen.

 

Damen mit drittem Platz zufrieden

 

Der dritte Platz der ersten Damen­mannschaft aus Regenstauf ist alles andere als eine Enttäuschung. Studi­ums- und verletzungsbedingte Ausfäl­le machten eine gute Vorbereitung für das Turnier und den inoffiziellen Sai­sonstart unmöglich. Sich dessen be­wusst, stellte der Trainer des Bayernligisten Vincent Moder deshalb klar, dass es sich bei dem Turnier zwar durchaus „um den ersten großen Leis­tungsnach-weis handelt", er es aber eher als „Beginn derSaisonvorberei­tung und des neuen Trainingsplans sieht".

Neben den Neuerungen im takti­schen und spielerischen Bereich stan­den vor allem das Teambuilding und die Integration der neuen Spielerin­nen im Fokus des Regenstaufer Trai­ners: „Wir wollen als Team zusammen­finden, weshalb auch Steffi Jeckel und Lilli Dietz, zwei Spielerinnen aus unse­rem eigenen Nachwuchs, viel Spielzeit bekommen haben." Trotz der vielen Umstellungen am Wochenende fan­den die Zuschauer dennoch eine Kon­stante im Regenstaufer Spiel: Maaike Wieser. Sie übernimmt in der bevor­stehenden Saison die Verantwortung auf der Zuspielposition.

Auch Marcus Rumpf, Trainer der Landesliga-Damenmannschaft aus Re­genstauf, ist mit der Leistung seiner Spielerinnen, trotz des vorletzten Plat­zes, mehr als zufrieden: „Die Mann­schaft hat eine wirklich gute Leistung gebracht. Der vorletzte Platz klingt zwar nach einer schlechten Platzie­rung, aber berechnet man mit ein, ge­gen wen wir uns beweisen mussten, können wir mit dem Turnierverlauf ganz gut leben. "Die Ergebnisse mögen zweitrangig sein, aber umso wichtiger war das Turnier für den weiteren Ver­lauf der Saisonvorbereitung. „Die meisten taktischen Angaben haben wir umsetzen können. Die Feinab­stimmungen können wir in nächster Zeit noch verbessern. Das war für mich das Wichtigste während des Tur­niers. Wir wissen jetzt, wo wir in der Saisonvorbereitung stehen", resümier­te Rumpf. Er fing am Sonntag gleich dort an, wo er am Samstag aufhörte: In der Coaching-Zone.

 

Herrenteam verliert das Finale

 

Als Trainer begleitete Rumpf die Herren-Mannschaft aus Regenstauf bis ins Finale. Ganz zufrieden auf dem Weg dorthin war er mit der Leistung seiner Spieler dabei aber nicht immer. Vor al­lem die Niederlage im ersten Spiel ge­gen die Spielvereinigung aus Donau­stauf und Burgweinting „spiegelt nicht die Leistung wider, die das Team abrufen kann und auch abrufen muss". Nach der überraschenden Auf­taktnie-derlage auf Wiedergutma­chung aus, steigerte Regenstauf seine Leistung gegen den Ligakonkurrenten aus Bad Windsheim und entschied das Spiel mit 2:1 für sich. Auch die beiden darauffolgenden Spiele gegen den VC Hohenfels und TSV Abensberg bestritt der Absteiger aus der Regionalliga sieg­reich. Eine große Rolle dabei spielten die Neuzugänge Basti Schwarz, Phillip Kring, Dennis Jeckel und Jonas Eichenseer. „Gleich bei ihren ersten Spie­len haben unsere Neuen gespielt, als wären sie schon ewig Teil der Mann­schaft. Das Team ist wirklich froh, dass wir Spieler mit solcher Qualität in un­seren Reihen haben", stellte Rumpf fest. Erst im Finale endete die Siegesse­rie von drei Spielen in einer hart um­kämpften Partie.

Der Gegner war mit dem TV Bad Windsheim ein alter Bekannter aus der Gruppenphase. Auf dem Weg ins Finale bezwang der Landesliga-Meister aus Mittelfranken das zweite Ober­pfälzer Team, den VC Amberg. Die mit Spannung erwartete „Vorauflage" des ersten Saisonspiels ist also ausgeblie­ben. Ähnlich wie das erste Spiel der beiden Bayernliga-Kontrahenten war auch das Finale sehr ausgeglichen. Das bessere Ende hatte allerdings dieses Mal das Team aus Mittelfranken: Mit einem 2:1-Sieg krönten sie sich zum Turniersieger.

DerTV Bad Windsheim mutierte am Wochenende zum Angst­gegner der Regenstaufer. Auch in der zweiten Leistungsklasse besiegten die Mittelfranken die Oberpfälzer im Fi­nale. Im Mittelpunkt stehen dieses Mal nicht die Bayernliga-Vereine der beiden Vereine, sondern die zweiten Mannschaften. Ähnlich wie das erste Herrenfinale standen sich zwei ausgeglichene Teams gegenüber. Der Gastgeber aus Regenstauf musste aber auch nach dem zweiten Finale die Siegerurkunde aus der Hand geben. Dennoch war Oli­ver Niemann, Trainer der Regen­staufer Bezirksligamannschaft sicht­lich zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft: „Wir hatten nur sechs Spieler zur Verfügung, was nicht opti­mal für ein Vorbereitungsturnier ist. Die Spieler sind außerdem noch sehr jung und mussten gegen viele erfahre­ne Teams spielen, was sie sehr gut ge­meistert haben."

Die Bilanz nach dem Wochenende: ein zweiter und ein dritter Platz. Die Saisonvorbereitung scheint also lang­sam in Fahrt zu kommen. Genug Raum für Verbesserungen haben die Regenstaufer Volleyballer aber trotz­dem noch. Vorallem, da sowohl die Damen- als auch die Herrenmannschaft nach einem parallelen Abstieg aus der Regionalliga auf Wiedergut­machung aus sind.

(19. September 2017)